Wer wissen möchte, wie Female Choice beim Menschen genetisch aussieht, schaut sich gerne mal die zweite Grafik an, die dokumentiert, wie das Y-Chromosom nach der Sesshaftwerdung verarmte, als sich 17 Frauen mit nur einem Mann fortpflanzten.
https://www.researchgate.net/publication/273631580_A_recent_bottleneck_of_Y_chromosome_diversity_coincides_with_a_global_change_in_culture
Post by Meike Stoverock
Earlier in the thread
Links die Diversität des verarmten Y-Chromosoms, rechts die durchgehend hohe Variabilität der rein weiblich vererbten mitochondrialen DNA.
Nach der Neolithischen Revolution pflanzt sich nur noch ein Bruchteil der Männer fort. Die Aggressivität der unverpartnerten Männer muss höllisch gewesen sein.
Der folgende Wiederanstieg der Y-Diversität ist meines Erachtens einzig der Einführung der insitutionalisierten Vergewaltigung der Frauen (vulgo: monogame Ehe) zu verdanken.
(Geb zu, war selbst kurz sprachlos, die Graphen der genetischen Modelle zu sehen.)
@FrauMeike der Flaschenhals fällt mit der neolithischen Revolution zusammen, wo sie doch behaupten die female choice gilt nur für egalitäre Jäger und Sammler Kulturen. Das ist doch ein Widerspruch. Wo doch die Studie für die Zeit davor eine Normalverteilung der genetischen Vielfalt des Y Chromosoms aufweist.
https://mastodon.social/@FrauMeike/117478846862500733
@Lykanthrop_ Ich weiß nicht, wo Sie da eine Normalverteilung sehen. Die Y-Variabilität ist in der Grafik bis 100000 Jahre zurück nur ein Bruchteil der mtDNA-Var. Variabilität steigt und fällt mit der Anzahl der sich fortpflanzenden Individuen.