Cum-Ex, Hamburger Edition: 2016 ließ die Finanzverwaltung unter SPD-Bürgermeister Olaf Scholz und Finanzsenator Peter Tschentscher eine Forderung von 47 Millionen Euro gegen die Warburg-Bank verjähren. Geld, das sich die Bank durch einen Steuerraub erschlichen hatte.
Zuvor traf sich Scholz mehrfach mit dem Warburg-Mitinhaber. Woran man sich dort erinnert? An erstaunlich wenig. Die Erinnerungslücken sind heute legendär.
Erst der Bund musste eingreifen, damit Hamburg 2017 nicht noch eine Rückforderung fallen ließ. So sieht sozialdemokratische Gerechtigkeit aus: beim Bürgergeld jeden Cent prüfen, bei Bankern großzügig vergessen.