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Post by elala@nrw.social

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Was die Unternehmensführung von Au*di zum Fall Döllner zu sagen hat, ist der Gipfel der Schäbigkeit, der Tiefpunkt in Sachen Haltung.
„Die Teilnahme diente ausschließlich der Wahrnehmung konkreter Unternehmensinteressen im Zusammenhang mit dem geplanten Investitionsvorhaben [...]"

Leid tut es mir für die Beschäftigten, die – wie immer – mit der Last der Scham im Regen stehengelassen werden :/

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gobsmacked @gobsmacked@mas.to

@elala
Nicht so unwahrscheinlich, dass Audi trotz dieser werteverachtenden Aktion langfristig auch in der USA auf die Fresse fällt.
In ganz China z. B. werden derzeit von allen Herstellern zusammen gut 50.000 Autos pro Tag verkauft.
Audi verkauft dort knapp 1.500 Autos pro Monat, also nur ca. 50 pro Tag.
Das entspricht einem Marktanteil von 0,1%.
Schaut man in die USA, dann lag der Marktanteil von Audi dort im Jahr 2025 bei rund 1% und damit sogar noch ca. 16% schlechter als im Vorjahr.
In China bauen sie die Autos noch nicht mal mehr selbst, sondern lassen sie von einem anderen Hersteller bauen.
Jetzt groß in die USA zu investieren, wirkt ein bisschen wie der bekannte letzte Strohhalm.

Edit:
Die Angestellten sind wahrscheinlich doppelt die Leidtragenden, weil sie nicht nur die Scham ertragen müssen, sondern irgendwann auch noch ohne Job dastehen.

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@gobsmacked
Typen wie Döllner geht das Schicksal der Beschäftigten geflissentlich am A... vorbei.
Der Verbrennermotor ist tot (genauso wie Gasheizungen im Übrigen) und alle mit Lenkungsmacht wissen das seit Jahren. Keiner der Leute an der Spitze der Automobilkonzerne hätte seinen Job ohne den Segen der Mineralölkonzerne bekommen und die wiederum haben ein außerordentliches Interesse daran, den toten Gaul noch so lange wie möglich zu reiten. Es sind schlechte Menschen. :bc_tableflip:

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