@thijs_lucas Ich finde 1.000 km im Monat ja ziemlich viel. Jetzt wäre mal spannend, wie hoch der Wert ausfällt, wenn man die ganzen Firmenwägen raus rechnet. Wer einen Firmenwagen fährt, dem sind die Spritpreise ja sowieso total egal. BTDT.
Post by Steffen Voß
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@norbert @thijs_lucas Ich habe das ja beim ersten Tankrabatt schon mal vorgerechnet. Ich habe mir sagen lassen, dass für viele Menschen sehr viel sei.
Steffen Voß @kaffeeringe@social.tchncs.de · open
#Spritpreise. Helft mir mal kurz bei Rechnen.
Ich fahre täglich 80 km.
Mein Auto verbraucht ca. 4,5 l Super Benzin auf 100 km.
1km müsste dann 0,045 l sein.
80km sind 3,6 l.
E10 hat vor dem dem Golfkrieg ~1,90 € gekostet. Das wären 6,84 € pro Tag.
E10 kostet an der Tankstelle nebenan gerade 2,12 €. Das sind dann 7,63 € pro Tag.
Das sind 0,79 € mehr pro Tag.
Das sind ca. 15 € mehr im Monat, oder? Habe ich mich verrechnet?Ich weiß, es gibt Menschen, die weniger verdienen als ich und die trotzdem mit dem Auto zur Arbeit fahren müssen. Aber wenn ich höre, dass Menschen nicht mehr wissen, ob sie sich die Fahrt zu Arbeit leisten können, dann frage ich mich, ob die nicht zu wenig Geld verdienen.
☝️Nein, ÖPNV geht für mich nicht. Das ist hier auch nicht das Thema.
@kaffeeringe @norbert in Stuttgart hatte ich Kolleg*innen, die sind 100km pro Weg gependelt. Kiel-Hamburg ist ähnlich. Da kommen leicht 1000km/Woche drauf.
Das ist super ungesund, wird aber steuerlich gefördert und dann machen das halt auch immer mehr Leute.
@thijs_lucas @norbert Statistisch ist es aber so, dass die meisten Leute nicht mehr als eine halbe Stunde Arbeitsweg haben - egal mit welchem Verkehrsmittel. Ich bin schon 30 Minuten regelmäßig gelaufen. Ich bin 25 Minuten mit dem Rad gefahren und jetzt fahre ich mit dem Auto etwas mehr als 30 Minuten und würde in die Kategorie "bis zu einer Stunde fallen". Wenn ich regelmäßig wesentlich länger als 35 Minuten fahren müsste, würde ich das nicht machen. Dein 100km-Kolleg*innen sind Ausreißer und vielleicht fanden die Autos auch einfach toller als der Durchschnitt der Bevölkerung? 😉
Statistisches Bundesamt
Zeitaufwand für den Weg zum Arbeitsplatz
Wie hoch ist der Anteil der , die am Tag länger als 30 Minuten zum Arbeitsplatz pendeln? Angegeben wird der Anteil der Erwerbstätigen im Alter von 15 Jahren und älter, die länger als eine halbe Stunde für die einfache Strecke zum Ar beits platz benötigen. Je schneller der Weg zur Arbeitsstätte zurückgelegt wird, umso mehr Zeit bleibt für Freizeit, Familie und Freunde. Daher ist der Zeitaufwand für
@thijs_lucas @norbert Eigentlich müsste man "Nähe organisieren" - die Leute müssten dichter dran an der Arbeit wohnen. Aber wenn beide Partner*innen arbeiten, ist das auch Glückssache. Wenn wir nach Rendsburg ziehen würden, müsste meine Frau nach Kiel fahren... Gleiches Problem, nur andersrum.
Ich weiß nicht so genau, wie man das löst, wenn man auch noch will, dass Menschen in kleinen Städten oder auf dem Dorf leben.
Je kleiner der Ort, desto schlechter wird in der Regel die Anbindung sein - egal, was man da investiert. Man wird auch nicht in jede Richtung kommen. Auch mit viel Geld werde das eher Achsen zu den zentralen Orten sein, mit wenig Querverbindungen. Und dann ist man doch immer wieder beim MIV.
Replies
@kaffeeringe @thijs_lucas @norbert Warum nicht engagiert für Fernarbeit und Home Office werben? Wir haben gestern eine Doku über einen Ort in Neufundland gesehen, der aufgegeben werden soll, weil die Infrastruktur von Kanada nicht aufrechterhalten werden will. Zum Beispiel Schule. Da kam schnell der Gedanke, warum nicht konsequent Fernunterricht und remote Arbeit mit Satelliteninternet. Und Schule wäre bei Kiel-Rendsburg gar nicht das Thema.
Ich fände es toll, wenn viele Menschen auf den Land leben können, Verstädterung ist zwar ein Megatrend, aber tut der gut?
Solche " #Piraten " Ideen können wir doch weiter vorbringen.