Die Blitz Society in Saint-Germain ist eine Pariser Schachbar ohne Mitgliedsausweis. Als ich da war, war sie voll: Blitzturnier, 22 Euro reine Teilnahmegebühr, in vielen Vereinen ein oder zwei Monatsbeiträge. Warum zahlen Menschen dafür? Ich vermute: Sie kaufen Zugehörigkeit ohne Verpflichtung, wie in diesen Berliner Ping-Pong-Salons. Dabei hat Verbindlichkeit ihren Wert, wenn das Miteinander stimmt. Ich habe das Glück in meinem Stendaler Schachverein.
Post by Tobias Kremkau
Tobias Kremkau
@kremkau@machteburch.social
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Klagefall
@klagefall@mastodon.de
@kremkau Wahrscheinlich gibt es bei den Turnieren hohe Geldpreise? Aber sehr interessant, in Deutschland habe ich noch nie von privaten Schachclubs gehört.
Tobias Kremkau
@kremkau@machteburch.social
@klagefall Von Preisgeldern ist auf der Website zwar nichts zu lesen, doch wäre das nicht ungewöhnlich. Mir ging es jedoch um alle Anwesenden, auch um jene, die ein Getränk bestellen (müssen), um am Brett sitzen zu dürfen und Schach zu spielen. Bei einem Bier ab acht Euro ist das schon erstaunlich. Dem Andrang tat das allerdings keinen Abbruch: Das Lokal war voll, und mit zwei Standorten in Paris expandiert die Schachbar bereits. Die Nachfrage scheint dem Konzept recht zu geben.