The connection was lost. Trying to connect again.

Post by Thomas Kahle

Earlier in the thread

Thomas Kahle @tomkalei@mathe.social

Egal ob in Prozessen mit oder ohne KI (aber meistens mit), in der Arbeitswelt ist es normaler geworden “workslop” abzuliefern. D.h. man pfuscht irgendwas hin und gibt es an die nächste Ebene weiter mit “meld dich einfach, wenn irgendwas nicht stimmt”. Dabei wird normalerweise das Produzieren an die KI ausgelagert und das Gegenlesen dann einfach weggelassen oder eben “nach oben delegiert”.

Das ist eine Katastrophe für die Produktivität und vor allem die Qualität.

Gleichzeitig hat man aber den Prozess dass sich alle durch das permanente Reinschieben von KI überall sehr schnell daran gewöhnen, dass alles einfach Grütze ist. Jedes Dokument enthält absurde KI Fehler, jedes Bild was irgendwo illustriert ist KI-Einheitsbrei, wir stumpfen einfach komplett ab.

Diese beiden Prozesse laufen jetzt gleichzeitig, und weil der zweite so effizient ist, bemerken wir den ersten auch bald nicht mehr.

Irgendwie wieder eine neue Dimension von Enshittification.

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Thomas Kahle @tomkalei@mathe.social

Erinnert mich auch irgendwie an das Berichtswesen in der Planwirtschaft des ehemaligen Ostblocks. Da belügt jede Ebene die darüber legende Ebene ein wenig, schönt ihre Zahlen so ein bisl. Und nach genug Ebenen kann eine Katastrophe in der Realität im Berichtswesen wie Planübererfüllung aussehen.

Fachbegriffe dafür sind angeblich
in-formality.com/wiki/index.ph)

und
cambridge.org/core/books/abs/s

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