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Post by Carola Ottenburg

Earlier in the thread

Awet Tesfaiesus, MdB @AwetTesfaiesus@mastodon.social

Sie will grüne und progressive Politik aber geht in eine Fringe-Partei ohne Machoption (hier: Tierschutzpartei). Danach wundert sie sich, dass sie -Trommelwirbel - keine echte Machtoption hat und das tägliche Erleben auch total fringe ist.

Sorry, aber auch hier gilt: Play stupid games, win stupid prices.

hna.de/kassel/kasselerin-verla

Kasselerin verlässt Berliner Politik – „Insgesamt bin ich schon ein bisschen desillusioniert“ Jennifer Schrodt aus Kassel saß fünf Jahre in einem Berliner Bezirksparlament. Nun ist sie ausgeschieden und zieht eine ernüchternde Bilanz.

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Carola Ottenburg @C_Ottenburg@hessen.social

@AwetTesfaiesus
Das ist eine ganz schön arrogante Stimme aus einer Partei, die auch mal eine Fringe-Partei ohne reale Machtoption gewesen ist und nie groß geworden wäre, wenn sich nicht trotzdem Menschen dort engagiert hätten.
Da bin ich doch lieber in einer Fringe-Partei als in einer, deren Mitglieder politisches Engagement derart verächtlich machen.

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Replies

nowhereman (nicht der andere!) @Nowhereman@troet.cafe

@C_Ottenburg
Ja der Ton ist manchmal heftig.
Ich denke, man kann aber schon zwischen Stil und Inhalt unterscheiden.

So wie ich Deine bisherigen Beiträge kennen gelernt habe, glaube ich eigentlich nicht, dass Du deine Partei auf dem gleichen Fringe-Level siehst wie die Tierschutzpartei. Ebenso wenig glaube ich, dass Du deine Wirkmächtigkeit genauso fehlkalkulierst, wie die eingangs kritisierte.

@AwetTesfaiesus

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Carola Ottenburg @C_Ottenburg@hessen.social

@Nowhereman
Ich komme ja aus einer (ursprünglich mal großen) Partei und habe dort schon 10 Jahre Erfahrung in der Kommunalpolitik gesammelt (wenn auch in einem anderen Bundesland und aufetwas höherer Ebene).
Ich wusste also viel besser, was mich erwartet.
Ich kann nicht mehr desillusioniert werden, weil ich es längst bin.
Aber das ist kein Grund, nicht jede:n zu unterstützen, dier sich für soziale, zukunftsorientierte, "grüne" Politik einsetzt. Egal in welcher Partei.
@AwetTesfaiesus

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Awet Tesfaiesus, MdB @AwetTesfaiesus@mastodon.social

@C_Ottenburg @Nowhereman ich möchte die Diskussion nicht unnötig eskalieren, auch weil ich dich und deinen auftreten sehr schätze, aber ich möchte schon den Punkt machen, dass es eben nicht reicht, „am selben Strang“ zu ziehen. Man muss außerdem noch in die selbe Richtung ziehen, wie alle Bestätigen werden, die schon einmal Tauziehen gemacht haben.

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Carola Ottenburg @C_Ottenburg@hessen.social

@AwetTesfaiesus
Danke für die Belehrungen, aber ich habe die Richtung bereits in meinem Post deutlich gemacht.
Was uns unterscheidet (um bei deinem Bild zu bleiben): Dir ist wichtig, dass es alle an deinem Seil ziehen. Du siehst darin einen Wettkampf gegen eine andere Mannschaft.
Für mich zählt was anderes: Von mir aus können ganz viele Menschen ihr eigenes Seil mitbringen, so lange es hilft, gemeinsam eine Kuh vom Eis oder eine Karre aus dem Dreck zu bringen.
@Nowhereman

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Der zuversichtliche Daniel @Der_zuversichtliche_Daniel@troet.cafe

@C_Ottenburg @AwetTesfaiesus @Nowhereman

Lasst mich noch kurz ergänzen, dass in nach meiner Erfahrung bei Parteien wie #Volt oder der #Tierschutzpartei oder den #Piraten zwar weniger Machtoptionen gibt, dafür aber auch weniger Gestaltungsoptionen in der Partei und damit weniger Selbstwirksamkeit auf dem Weg zu einer Machtposition. Wenn ich lese, wie die Grünen in BW gerade die Basisdemokratie in ihrer Partei eindampfen und auf diesem weg ganz nebenbei Palantir gegen das eigene Mitgliedervotum den grünen Teppich ausrollen, dann will ich kein Teil von diesem Tauzieh-Team sein, sondern nehme mein Seil, baue mit anderen ein paar Jahre an einem Flaschenzug und ziehen damit...

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Awet Tesfaiesus, MdB @AwetTesfaiesus@mastodon.social

@C_Ottenburg es steht dir frei, dass du zu sehen.

Deine Annahme unterstellt aber wohl, dass jedes Engagement (annähernd) gleich wirksam/bedeutsam ist. Das sehe ich anders.

Hinzu kommt: Bündnisgrüne woll(t)en eine andere Politik. Sie im Beitrag will gerade exakt dieselbe, sie will sich offensichtlich nur nicht in bestehende Strukturen einfinden. Das sehe ich auch bei Volt.

Für Bündnisgrün gab es eine Leerstelle. Für die Tierschutzpartei nicht (und für Volt mE auch nicht).

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Carola Ottenburg @C_Ottenburg@hessen.social

@AwetTesfaiesus
Ich nehme mal an, dieses "es steht dir frei ..." soll ein Versuch der Deeskalation sein. Es kommt aber auch arrogant rüber.
Und was den Inhalt angeht:
Die Grünen wollten sich auch mal "nicht in bestehende Strukturen einfinden". Ihr wolltet sie ändern und ein Stück weit ist euch das gelungen. Aber inzwischen seid ihr so sehr Teil der Struktur, dass ihr nichts mehr ändern wollt.
Und genau drshalb entsteht Platz für Parteien, die diesen Änderungswillen haben.
Volt hat ihn.

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🇪🇺 Maximilian Scherer 🇺🇦 @Schaera@gruene.social

@C_Ottenburg @AwetTesfaiesus
Es gibt sicherlich sehr viel berechtigte Kritik an den Grünen, aber viele Grundsätze sind geklärt.
Ich habe viele Sympathien für VOLT, aber einen innerparteilichen Konflikt (z.B. Atomkraft) mussten sie bisher nie zu Ende führen. Ich will hier keinen Angriff starten, ganz und gar nicht(!), aber eine Demokratie lebt vom Kompromiss und eine neue Partei ist erst einmal die Verweigerung dessen und es muss sich zeigen, wie weit die (VOLT-)Mitglieder dazu fähig sind.

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Carola Ottenburg @C_Ottenburg@hessen.social

@Schaera
Unsere angebliche Affinität zu Atomkraftwerken ist ungefähr das, was die angebliche Affinität der Linken zum Antisemitisus ist: Ein Totschlagargument, das wir nie entkräften können, auch wenn wir noch so oft ins Grundsatzprogramm schreiben:
"Der für Deutschland beschlossene Ausstieg aus der Nutzung der Kernenergie (Atomausstieg) hat wie
geplant zu erfolgen", und obwohl wir überall den Ausbau von Windkraft, PV, Geothermie und Bateriespeichern fordern.

@AwetTesfaiesus

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Awet Tesfaiesus, MdB @AwetTesfaiesus@mastodon.social

@C_Ottenburg @Schaera
Ist es nicht, wenn dafür die Volt Netherlands für die Nukes ist. Alles in den Niederlanden steht an der deutschen Grenze, auch niederländische AKWs.

Außerdem siehe hier: Fahrradfahren wie in Kopenhagen, aber dann das:
mastodon.social/@AwetTesfaiesu

Mastodon.social Awet Tesfaiesus, MdB (@AwetTesfaiesus@mastodon.social) @grob@mstdn.social Volt hat ja wohl das Prinzip "Hausaufgaben schreib ich immer ab" buchstäblich zur Politikmaxime erhoben. Dass das aber als Kompass nicht funktioniert sieht man an der Haltung zur Atomkraft und etwa bei "Fahrrad fahren wie in Kopenhagen" einerseits und andererseits: Auto in Berlin: das https://www.instagram.com/reel/DY7J6VCtOEk/ @C_Ottenburg@hessen.social

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Carola Ottenburg @C_Ottenburg@hessen.social

@AwetTesfaiesus
Es hat schon Gründe, dass ich das mit dem Vorwurf des Antisemitismus bei der Linken verglichen habe.
Das ist ein Punkt, in dem wir uns mit den niederländischen Voltas uneins sind. So wie du mal schriebst, dass bei den Grüns verschiedene Landesverbände sehr verschiedene Positionen hätten. Damals hast du darauf beharrt, man dürfe das, was in einem Landesverband passiert, nicht auf einen anderen übertragen und auch nicht auf die Grüns insgesamt.

@Schaera

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Klarname 🌈 @strigga_@mastodon.social

@AwetTesfaiesus @C_Ottenburg @Schaera

Ist schon witzig dass du Volt für innerparteilichen dissenz in Europa abwatscht aus einer Partei, die selbst alleine auf kommunaler Ebene ständig in unterschiedliche Richtungen zieht (Beispiel Palmer, der selber gegangen ist und nicht wie man erwarten würde schon Jahre früher hochkant rausgeworfen wird). Ich bin überhaupt kein Volt Fan aber das hier ist schon ganz schön absurd

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@AwetTesfaiesus @C_Ottenburg an der Leerstelle für Volt wird aber fleißig gearbeitet: es ist mir ziemlich unverständlich, warum gute Lösungen sich nicht über Ländergrenzen verbreiten. Alleine durch den Finger in dieser Wunde hat Volt seine Daseinsberechtigung. Und auch wenn ich mich nicht dem allgemeinen "die Grünen sind wie die CDU nur in grün" anschließe (sondern das für eine der kurzsichtigsten Aussagen der jüngeren progressiven Politik halte), sind die Frankfurter Grünen teils bisi "satt"

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Awet Tesfaiesus, MdB @AwetTesfaiesus@mastodon.social

@grob
Volt hat ja wohl das Prinzip "Hausaufgaben schreib ich immer ab" buchstäblich zur Politikmaxime erhoben. Dass das aber als Kompass nicht funktioniert sieht man an der Haltung zur Atomkraft und etwa bei "Fahrrad fahren wie in Kopenhagen" einerseits und andererseits: Auto in Berlin: das instagram.com/reel/DY7J6VCtOEk/

@C_Ottenburg

Instagram Volt Berlin on Instagram: "Ingo setzt sich für Mobilität ein, die funktioniert: sichere Radwege, zuverlässiger ÖPNV, weniger Stau und intelligente Lösungen statt ideologischer Grabenkämpfe. 🚇🚶 ♀️ ➡️🚲👨 🦯 66 likes, 4 comments - volt_berlin on May 29, 2026: "Ingo setzt sich für Mobilität ein, die funktioniert: sichere Radwege, zuverlässiger ÖPNV, weniger Stau und intelligente Lösungen statt ideologischer Grabenkämpfe. 🚇🚶 ♀️ ➡️🚲👨 🦯🛴🚎 Dafür tritt er als Spitzenkandidat (m/d) für die BVV in Steglitz-Zehlendorf und für das AGH (Listenplatz 17 sowie Direktkandidatur Wahlkreis 3 in StZe) an. Gute Verkehrspo

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